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Sunday, 15 May 2011

and I'm gonna phoenix...

...so bury me in wood
and I will splinter
bury me in stone
and I will quake
bury me in water
and I will geyser
bury me in fire
and I'm gonna phoenix

I'm gonna phoenix






Dreimonatige Abwesenheit gefüllt mit tausend schöner Momente im Schatten, Sorgen um einen geliebten Onkel im krellen Licht und über allem die schier unendliche Sehnsucht nach dem Land der Könige, rauer Natur und dem Meer. Das Meer! Isle of Anglesey!

Gesehen habe ich einen unglaublich berührenden Film über einen uralten Baum und den Verlust eines geliebten Menschens. The Tree.



Ich bin zurück. Ganz ohne Asche!



Thursday, 7 October 2010

nothing personal










Ein unheimlich intensiver Film
über die Flucht in die Einsamkeit.
Eindrucksvolles Setting.
Hochästhetische Kameraeinstellungen.
Passend wenig Dialog.




Wednesday, 1 September 2010

Das Orangenmädchen













Eines meiner Lieblingsbücher wurde verfilmt.
Heraus kam ein wundervoller, herzzereißender, schmerzvoller Film
über die Liebe, die Endlichkeit und das Leben.
Ein trauriges Märchen, dass die Frage
'Wie schmerzhaft muss es sein, die Liebe seines Lebens zu verlieren'
tief ins Herz hinein brennt...



'Ich möchte für immer hier sein'
'Es gibt kein 'für immer'.
Der Augenglick ist das einzige was ewig währt'



















Tuesday, 29 December 2009





Bright Star
(would I were stedfast as thou art!)






Wohl einer der schönsten und auch traurigsten Filme aller Zeiten. Schon lange hat mich kein Film mehr berührt als dieser. So wundervoll einfühlsam und subtil wie Jane Campion die große, zum Scheitern verurteilte Liebe zwischen dem Poeten John Keats und der Schneiderin Fanny Brawne darstellt schafft wohl kein anderer Regisseur...

In einem der schönsten Momente des Films liegt John träumend, eingebeten in etlichen Blüten und Blättern, in der Baumkrone und starrt in den Himmel. So kann man sich einen der bedeutendstens Poeten der englischen Romantik vorstellen, wenn er glücklich ist: Allein mit sich und der Natur.
In Wahrheit zeigt dieses Bild jedoch, dass Jane Campion, die Naturbilder schon immer als Metapher verstanden hat und nicht als bloße Ausschmückung verwendet, auf der Suche nach dem ist, wovor Keats hier flieht: nach den Wurzeln, dem Zugehörigkeitsgefühl, dem Verborgenen, was sich den Blicken entzieht und heimlich unter der Erde heranwächst.

Bright Star wird zum Film über die Zeit selbst. Die Vergänglichkeit der Natur im Rhythmus des Jahreskreis, der sanfte Windhauch im Herbst, das lila Blumenmeer in dem Fanny versinkt - diese Naturbilder stehen nicht vordergründig oder illustrativ für den Wandel der Zeit, sondern vielmehr für die 'inner Zeit', der Intuition der beiden Hauptdarsteller: Sie sind einander räumlich fern, innerlich jedoch stets verbunden!


Still, still to hear her tender taken breath,
And so live ever — or else swoon to death...



Saturday, 21 November 2009






Nachdem wir uns heute beim Frühstück diesen wundervollen Trailer etliche Male angesehen haben, packte uns die Islandsehnsucht so sehr, dass wir, in unsere Islandpullis gehüllt, die für den Sommer geplante Islandrundreise fast vollkommen durchplanten! Ziemlich absurd, wo doch vorher noch ein paar andere Reisen anstehen, aber die Islandreise ist uns wohl die wichtigste :)



Was habt ihr für Reisen geplant für 2009? (oder bin ich die einzige, die vom Fernweh gepackt wurde :)

Ansonsten verbrachten wir das Wochenende ziemlich gemütlich hier in unserer Wohnung, während draußen der November Wien in Nebel hüllte.

Freitagabend war 'isländischer Abend' mit Fischeintopf, Òlafur Arnalds, Krìa Brekkan, Parachutes, Frakkur, Kira Kira, Rökkurrò und Heima

Samstag waren meine Eltern zum Krankenbesuch hier, es gab leckeren Kartoffelauflauf a là Flo und guten Rotweinkuchen von Mama.



Sonntag war 'Lieblingsfilmsonntag' mit Pan's Labyrinth, Tideland, Valerie and her week of wonders und Alice von Jan Svankmajer








Tuesday, 27 October 2009

Viennale




Diese Woche steht ganz im Zeichen der Viennale, ein österreichisches Kunstfilmfestival, dass seit Anfang vergangener Woche hier in Wien läuft und von Tilda Swinton geleitet wird!

Am Programm stehen für uns folgende Filme:

Mittwoch: CINEMATOGRAPHIE
Donnerstag: HASE & GLÜCK
Freitag: RUSHMORE




Außerdem freue ich mich schon sehr auf einige Filme, die Anfang 2010 hier in Österreich endlich in die Kinos kommen:

L'Imaginarium du Docteur Parnassus von Terry Gilliam



The Last Station von Micheal Hoffmann



Bright Star von Jane Campion



Where the wild things are von Spike Jonze



Auf welche Filme in der näheren Zukunft freut ihr euch besonders?

Sunday, 18 October 2009



Kinowochenende

Freitag: Away we go: Ein liebenswerter Film über die Suche eines Paares nach dem Glück ihres ungeborenen Kindes. Voller Emotionen, Humor und Realität.









Samstag:500 days of summer: Eine ziemlich nette Independent Komödie über ein modernes Liebesmärchen.






Obwohl ich beide Filme wirklich sehr unterhaltsam und liebenswert fand, haben sie mich nicht so ganz überzeugt. Irgendwas, war es vielleicht der stellenweise unnatürliche Humor oder die überzeichneten Emotionen, störte mich, sodass ich mich auf beide Filme nicht ganz einlassen konnte. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass ich viel lieber richtig eindringliche, schwere Filme schaue als leichte Indiekomödien... Trotzdem sind sie wirklch empfehlenswert und für ihr Genre (nette Independentkomödie a la 'Juno' oder 'Garden State') richtig toll!

Heute abend jedenfalls gibts zur Abwechslung wieder schwere Kost:



Wie habt ihr euer Wochenende verbracht?

Sunday, 11 October 2009




Ein wundervolles Wochenende mit Linn und ihrem werten Herrn verbracht! Sich im Elektro Gönner und Centimeter betrunken, schöne Gespräche geführt und jemanden ziemlich ins Herz geschlossen :)

Freitags Kürbiscremesuppe nach Christas Rezept gekocht und den Film 'Hunger' angesehen (etwas paradox, ja) Ein ziemlich aufwühlender Film über den Hungerstreik und die katastrophale Gefangenschaft IRA Häftlinge.

Samstags dann auf den Flohmarkt und sehr nette Sachen gefunden (alte Taschenuhr, Armbanduhr, kleine Ledertasche, ein altes Fernglas und einen alten Koffer). Danach noch zum Rave Up Records. Volcano Choir, Johnny Flynn, Zephyrs, J. Tilmann und die neue Windmill gekauft.
Am Nachmittag 'Elephant Man' geschaut, abends 'Das weiße Band', ein wirklich hervorstechender Film vor allem durch etliche bedeutungsgeladene Szenen und dem beklemmenden Gefühl, dass er hinterlässt.
Abends wie gesagt Elektro Gönner (mit leckerem Cider) und essen im Centimeter mit einem äußerst hyperaktiven Kellner, der uns sehr amüsierte... :)

Heute einen richtigen Faulpelzein-igelsonntag verbracht. Gemeinsam im Cafè Möbel gebruncht, nachmittags dann viel gelesen, Musik gehört und 'Engel des Universums' geschaut, ein isländischer Film über die Schizophrenie, die ein gebrochenes Herz auslösen kann, mit wunderschöne Musik von Sigur Ròs und voller Poesie. Trotz des stellenweiße isländischen, pechschwarzen Humors ein sehr sehr trauriger Film!


Sunday, 6 September 2009



Diese Woche ist Filmwoche!

Vom 7. bis 11. September gibt es in Wien die Kinowoche.
Alle aktuellen Kinofilme zum halben Preis in gemütlichen Programmkinos mit Tee und Kuchen oder Abendessen!

Unser persönliches Programm:

Antichrist (vor welchem ich ein bisschne Angst habe)

Tout Est Pardonne

Taking Woodstock


Maria ihm schmeckt's nicht (mit meinem deutschen Lieblingsschauspieler Christian Ulmen :)

Coraline (auf welchen ich mich am allermeisten freue!)




Sunday, 1 February 2009

O'Horten und meine Liebe für skandinavische Filme!

Wenige Dialoge, großartige Kameraeinstellung, skurrile bis fast surreale Momente ohne großer Worte und das alles meist unterlegt mit einer wunderschönen, instrumentalen Musik! Das sind typische skandivanische Filme solche wie Dark Horse (mit Soundtrack von der isländischen Band Slowblow), Elling, Kitchen Stories, Noi Albinoi (wieder meine geliebten Slowblow als Soundtrack : ), etc. etc.

Die Protagonisten sind meist stille, wortkarge und sympathische Einzelgänger umgeben von einer für sie oft uneinsichtigen und eigenartigen Welt, mit schwarzem bis trockenen Humor und sind trotzdem liebenwerte Menschen. Und wieder hat Bent Hamer nach seinem einzigartigen Film 'Kitchen Stories' im norwegischen Bergen gedreht und einen wirklich feinen Film mit einer echt netten Handlung rausgebracht. O'Horten wird man lieben, wenn man eine gewissen Sinn für wenig geschnittene Filme und noch weniger Dialoge hat (:

Hier der Trailer:



(und wie kann es anders sein: wieder ein toller Soundtrack von der norwegischen Band Kaada! http://www.myspace.com/kaadapatton